07.10.2014

Tele Züri

Kontroverse um Gründerzeit

Ehemalige Programmleiter kritisieren Markus Gilli.
Tele Züri: Kontroverse um Gründerzeit

Rund um die 20-Jahre-Feierlichkeiten von TeleZüri ist es zu einem Knatsch über die Rolle des heutigen Tele-Züri-Chefredaktors und Programmleiters Markus Gilli während der Gründungszeit des Senders gekommen. Gilli war 1994 Programmleiter von Radio 24, das auch zum Medienimperium von Roger Schawinski gehörte.

Die drei ehemaligen Tele-Züri-Programmleiter Hanspeter Bürgin, Nik Niethammer und Peter Röthlisberger, die allesamt dem Gründungsteam von 1994 angehörten, werfen Gilli unabhängig voneinander vor, er habe vor zwanzig Jahren das Fernsehprojekt von Roger Schawinski mit allen Mitteln bekämpft. So schrieb Bürgin auf persoenlich.com, der "vielleicht härteste Widersacher und Gegner" des damals neuen Senders sei das heutige Tele-Züri-Aushängeschild gewesen. In die gleiche Kerbe schlägt der heutige "Blick am Abend"-Chef Peter Röthlisberger am Freitag in seiner Zeitung, - und am Montag auch Niethammer auf medienwoche.ch. Gilli selber mochte sich gegenüber persoenlich.com zu den Vorwürfen nicht äussern. (as/eh)


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