Gigantische Produktionsbudgets bedeuten noch keine vollen Kinos. Das zeigt der Sommer 2013. Selten zuvor gingen derart viele teure Filme an den Start, die dann reihenweise floppten.
So spielte der Science-Fiction-Streifen "R.I.P.D." mit 64,7 Millionen bisher nur knapp die Hälfte der Produktionskosten von 130 Millionen Dollar an. Nicht viel besser Roland Emmerichs "White House Down" (siehe Bild): Produktionskosten von über 150 Millionen, Einnahmen von bislang nur 139 Millionen. Allerdings stehen einige Ländermärkte noch aus.
Auch "Lone Range" mit Kosten von wahnwitzigen 215 Millionen Dollar versagte, auch wenn er wohl die reinen Produktionskosten brutto wieder eingespielt hat.
Lange galt das Konzept der Mega-Blockbuster mit dreistelligen Millionenbudgets als Garant für gute Einspielergebnisse und subventionierte nicht selten kleinere Produktionen.
Am fehlenden Interesse der Kinobesucher kann es nicht liegen: Die Besuchereinnahmen in den US-Kinos stiegen im Vergleich zum Sommer 2012 um elf Prozent. Auch in Deutschland gingen im Mai und Juni erheblich mehr Menschen ins Kino als im Vorjahreszeitraum. (Spiegel)
Bild: Keystone
09.09.2013
Kino
Konzept der Mega-Blockbuster geht nicht mehr auf
Top-Filme wie "R.I.P.D." und "White House Down" stürzen reihenweise ab.
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