Thomas Trüb, CEO Asia und Neue Märkte, ist bereits seit über einem Monat nicht mehr Konzernleitungsmitglied bei Ringier. Dies schreibt Ringier in einer Mitteilung vom Freitagabend. Trüb sei per Ende 2010 auf eigenen Wunsch nach 18 Jahren Mitgliedschaft aus der Ringier Konzernleitung ausgetreten. Ausserdem werde er auch seine Schweizer VR-Mandate bei Beteiligungen abtreten. Ringier CEO Christian Unger habe nun Trübs Konzernleitungs-Aufgaben übernommen. Somit verkleinert sich die Ringier-Konzernleitung von fünf auf neu vier Mitglieder. Der Verantwortungsbereich von CEO Unger wird somit vergrössert.

Durch diese Trennung könne sich Trüb nun voll auf die Entwicklung neuer Märkte in Ost- und Westafrika konzentrieren, schreibt Ringier.
Trüb lässt sich in der Medienmitteilung folgendermassen zitieren: "Ich habe gewünscht, dass mich die Konzernleitung von einigen meiner bisherigen Verpflichtungen befreit, damit ich mich intensiver auf die weitere Entwicklung von geographischen und thematischen Bereichen mit grossem Potential konzentrieren kann. Wir haben viele interessante Ideen und Projekte, zum Beispiel Afrika, wo wir grosses Potential für elektronische Services sehen und dieses nun sondieren wollen. Afrika ist ein äusserst faszinierender Kontinent, der mich stark an Osteuropa vor 20 Jahren erinnert und viele Chancen bietet." (eh)

