28.11.2007

Ringier-TV

"Krebsgala" mit Spenden produziert

Krebsliga finanzierte Show mit.

Die "Krebsgala", eine Sondersendung von "Gesundheit Sprechstunde", sammelt jedes Jahr Geld für Tumorpatienten. Die Zuschauer werden aufgefordert, während der Sendung anzurufen und zu spenden. Wie der "Kassensturz" am Dienstag berichtete, wird auch die Sendung selber mit Spendengeldern finanziert. So überweise die karitative Organisation der Produktionsfirma Ringier TV jedes Jahr 400'000 Franken -- davon seien 250'000 Franken für die Produktion der "Krebsgala" bestimmt.

Zwar bestätigten gegenüber dem "Kassensturz" weder Ringier noch die Krebsliga diese Beträge. Jedoch räumt Ringier ein, dass die Krebsliga einen Teil der Produktions-, Übertragungs- und Redaktionskosten der "Krebsgala" mittrage. Diese Zusammenarbeit sei in den Sendungen deutlich ausgewiesen. Die Krebsliga im Gegenzug gab schriftlich zu, dass die Sendung bei Ringier eingekauft wurde.

Die Zuschüsse von der Krebsliga, welche Ringier TV erhält, sind nicht die einzigen. Für die Produktion ihrer Sendungen, welche das Verlegerfernsehen P-TV am Wochenende ausstrahlt, bekommen die Verleger noch einmal 14 Millionen Franken jährlich -- aus der SRG-Kasse, wie der "Kassensturz" im Beitrag vom Dienstag genüsslich beifügte.


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