Ein vergleichsweise bescheidenen Wachstums bei den Stellenanzeigen und ein Minus bei den kommerziellen Inseraten ergab bei den Zeitungen im März einen insgesamt negativen Wert. Auch die Zeitschriften büssten an Volumen ein. Dies geht aus der neusten Inseratestatistik der Schweizer Presse hervor. Der März trug wesentlich zur insgesamt wenig befriedigenden Bilanz des ersten Quartals 2001 bei. Mit einem gesamthaften Plus von 0.6 Prozent fiel das Anzeigenvolumen der Zeitungen nur dank der deutschen Schweiz noch positiv aus. Und auch dies war einzig den Stellenanzeigen zu verdanken. Denn das kommerzielle Volumen lag in der deutschen Schweiz 5.1 Prozent unter dem Wert des ersten Quartals 2000. Einmal mehr muss dabei aber auf den starken Einfluss der Fusionen hingewiesen werden, die sich wertmässig weit weniger negativ auswirken als bezüglich Volumen. Entsprechend sind auch die Gruppenwerte in der deutschen Schweiz mit Vorsicht zu beurteilen.
Das negative Quartalsergebnis der grossen Zeitungen in der Westschweiz ist dagegen nicht von Fusionen beeinflusst. Es steht in deutlichem Kontrast zur positiven Entwicklung bei den mittleren und kleineren Zeitungen, das sich auf Grund des bescheidenen Volumens aber nicht auf das Gesamtergebnis auswirken kann. Ähnlich sieht es im Tessin aus, wo sogar die Stellenanzeigen im Minus lagen. Einziger Lichtblick im ersten Quartal 2001 sind die Wochenzeitungen, die mit in allen Kategorien und Sprachgebieten positiv abschlossen. Allerdings mussten sie in der deutschen Schweiz im März ein durchwegs negatives Ergebnis verzeichnen. Sogar die Zahl der Farbanzeigen war im März rückläufig.

