Grossartig, informativ, professionell: Die Programmkommission der SRG Bern Freiburg Wallis zollt der Berichterstattung des Regionaljournals über die beiden wichtigen Urnengänge vom 13. Februar und vom 6. März hohes Lob. Die Redaktion habe "ausgezeichnete Arbeit" geleistet, lautet der Grundtenor. Die Zuhörerinnen und Zuhörer seien im Vorfeld gut auf die Ständeratsersatzwahl und auf die Konsultativabstimmung zum AKW Mühleberg eingestimmt worden. Und an den Wahl- und Abstimmungssonntagen habe es das Regi-Team verstanden, aktuell und kompakt über das Geschehen zu berichten.
Verhaltene Kritik ist einzig zu den Einschaltsendungen am Wahltag vom 6. März geäussert worden: Der Rhythmus der Flashes sei vor dem Hintergrund, dass lange keine gesicherten Angaben haben gemacht werden können, zu hoch gewesen. Die PK würdigt jedoch positiv, dass sich das Regionaljournal bei den Trendaussagen nicht aus dem Fenster gelehnt hat. Auch der Ton der Berichterstattung im Regi wird gelobt: So sei mit den Kandidierenden stets korrekt umgegangen worden, das Wort "Hardliner" beispielsweise sei im Zusammenhang mit Adrian Amstutz nicht gefallen.
Dass die Redaktion ihr journalistisches Handwerk beherrsche, zeige sich gerade bei derartigen Grossereignissen. Nicht ganz einig ist sich die PK, ob das Regi nach dem ersten Wahlgang vom 13. Februar 2011 ausreichend am Thema drangeblieben ist. Die Mehrheit findet aber, dass es richtig ist, nur dann zu informieren, wenn es tatsächlich News zu vermelden gibt.
Auch bei den PK-Mitgliedern aus den Kantonen Freiburg und Wallis sind die Beiträge zu den beiden wichtigen Berner Ereignissen sehr gut angekommen. Sie loben insbesondere, dass bei der Berichterstattung übers Ganze gesehen das "richtige Mass" - nicht zu viel, nicht zu wenig - gefunden worden sei. Beat Stähli

