05.05.2013

SRG

"Luxuslösungen" bei Umbau der Pensionskasse

Beobachter halten diese Pläne für "überrissen".
SRG: "Luxuslösungen" bei Umbau der Pensionskasse

Die Pensionskasse der Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) sieht bei einer Systemumstellung grosszügige Lösungen für die Mitarbeiter vor. Wer 55 Jahre und älter ist, soll weiter eine Altersrente von 67,5 Prozent des letzten Lohnes erhalten. Das bedingt hohe Nachzahlungen der SRG, wenn die Löhne dieser Angestellten vor der Pensionierung steigen. Im Beitragsprimat, das ab 2014 in der SRG-Pensionskasse gelten soll, wird die Arbeitgeberin zudem bis 20,25 Prozent der Beiträge zahlen – deutlich mehr als die Arbeitnehmer. Laut einem Bericht der "NZZ am Sonntag" halten Beobachter diese Pläne für "überrissen".

Will die SRG das attraktive Rentenniveau aufrechterhalten, werden Arbeitnehmer und Arbeitgeber höhere Beiträge zahlen müssen. Laut Informationen, die der "NZZ am Sonntag" vorliegen, wird davon aber der Arbeitgeber den deutlich grösseren Anteil tragen: Während Arbeitnehmer ab Alter 30 zwischen 9 und 12 Prozent des Lohnes abgeben, schiesst der Arbeitgeber in Zukunft zwischen 11,25 und 20,25 Prozent ein. Total ergibt das 32,25 Prozent – in der Schweiz üblich sind maximal 24 Prozent. Die SRG wollte zu den Details der Umstellung keine Stellung nehmen, weil der Vorschlag von den Mitarbeitern in einer Urabstimmung im Herbst noch gutgeheissen werden müsse. (NZZaS)


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