22.01.2013

"Stern"

Magazin legt Print- und Online-Redaktion zusammen

Alle Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.

Beim Magazin "Stern" sind die Weichen für eine Neuausrichtung gestellt worden. Die Redaktionen des Printtitels und des Online-Auftritts stern.de werden im Laufe dieses Jahres in eine gemeinsame Organisationsstruktur überführt. Sie liefere den bestmöglichen Rahmen für redaktionelle Qualität und Zusammenarbeit, teilten die Chefredaktoren am Dienstagabend in Hamburg mit. Die insgesamt mehr als 200 Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben, sagte eine Sprecherin. Die Zusammenführung sei kein Rationalisierungskonzept.

Das Magazin wies für das vierte Quartal 2012 eine verkaufte Auflage von 788'621 Exemplaren aus. Die neue Redaktionsstruktur wurde von den Chefredaktoren Dominik Wichmann, Thomas Osterkorn und Andreas Petzold entwickelt. Wichmann soll vom 1. Mai an die Redaktion allein führen. Das neue Konzept sieht vor, dass sechs sogenannte Managing Editors einen der vier Heftteile in einer neuen Blattstruktur des Magazins sowie die Bereiche Online und neue mediale Kanäle steuern. Sie sollen aus der Redaktion für jeweils zwei Jahre berufen werden. Vier medienübergreifend tätige Ressorts liefern die Inhalte: das Ressort Deutschland mit den deutschen Aussenbüros, das Ressort Welt mit seinen Korrespondenten sowie die beiden Ressorts Leben und Wissen. Hinzu kommen die Bildredaktion und Grafik. (sda)

 


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