01.07.2025

Tamedia

Martin Läubli geht nach 25 Jahren

Der langjährige Klima- und Energieexperte verlässt den Tages-Anzeiger im Rahmen des Freiwilligenprogramms. «Ich bleibe den Themen aber treu, möchte mich allerdings verstärkt der Wissensvermittlung widmen – ausserhalb der Medien», so Läubli.

Martin Läubli, langjähriger Wissenschaftsredaktor beim Tages-Anzeiger, hat das Medienunternehmen Ende Juni 2025 im Rahmen des Freiwilligenprogramms verlassen. Läubli war seit Februar 2000 für Tamedia tätig und spezialisierte sich auf Klima- und Energiejournalismus.

«Ich habe mich entschlossen, nach 25 Jahren Klima- und Energiejournalismus den Tages-Anzeiger zu verlassen», schreibt Läubli in einer E-Mail an persoenlich.com. «Ich werde mich bis zur Pensionierung in knapp zwei Jahren als Freischaffender betätigen, bleibe den Themen aber treu, möchte mich allerdings verstärkt der Wissensvermittlung widmen – ausserhalb der Medien.»

Der 65-Jährige war 17 Jahre lang stellvertretender Ressortleiter des Ressorts Wissen und berichtete als Sonderkorrespondent von 16 Uno-Klimakonferenzen für den Tages-Anzeiger. Läubli bezeichnet sich selbst als die letzte Person, die im Rahmen des Freiwilligenprogramms von Tamedia geht.

Wie Tamedia auf Anfrage von persoenlich.com bestätigt, wird Läublis Stelle nicht ersetzt. Im Ressort Wissen arbeiten nach seinem Abgang noch fünf Personen.

«Meine Themen wird weiterhin mein Kollege Joachim Laukenmann bearbeiten, der sich ebenfalls unter anderem mit Klima und Energie beschäftigt», so Läubli. «Dazu kommt seit einem halben Jahr Martin Steinegger, dessen Aufmerksamkeit vorab dem Wetter gilt, er wird aber auch Klimathemen aufgreifen.»

Als Projekt für seine Zeit als Freischaffender schwebt Läubli «ein Augmented-Reality-Outdoor-Klimaspiel» vor. Den Journalismus will er nicht gänzlich aufgeben: «Wenn die Nachfrage da ist, kann ich mir auch vorstellen, Veranstaltungen zu Klima- und Umweltthemen zu moderieren.» (cbe/spo)


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