16.11.2011

Studie

Medien twittern automatisierte Links

Redaktoren pflegen eher den Austausch.

Laut einer Studie des "Pew Research Center's Project for Excellence in Journalism" nutzen die meisten Medien im amerikanischen Nachrichtenmarkt Twitter noch immer hauptsächlich nur, um automatisiert Links zu ihren Texten zu verbreiten. Diese Hinweise auf Artikel machen demnach 93 Prozent der getwitterten Informationen von Medien aus, wie faz.net berichtet.

Die untersuchten Medien haben laut Studie durchschnittlich 41 Twitter-Accounts, wobei diejenigen der Redakteure nicht eingerechnet sind. Diese pflegen eher den Austausch mit ihren Followern und haben dementsprechend auch häufig mehr Anhänger als die Medien, für die sie arbeiten. Als Informationsquelle wurde Twitter nur in 2 Prozent der Kurznachrichten genutzt und in nur einem Prozent der Tweets wurden Hinweise auf andere Quellen gemacht. Auch werden kaum Hashtags eingesetzt, womit die Zugehörigkeit zu aktuellen Themen dokumentiert werden könnten. Es zeichnet sich aber Besserung ab. Einige Medien, z.B. die New York Times, setzen nicht mehr auf das automatisierte Versenden von Tweets, sondern auf Social-Media-Redakteure. Diese Können auch gezielt Hashtags setzen und auf Nutzerkommentare eingehen. (faz/sl)


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