Kolumbien gegen Glencore, Grönland zwischen Klimakrise und Rohstoffboom, die Zukunft des Trinkwassers oder die Macht der Cashewnuss: Diese und viele weitere Themen werden in den von Real21 für 2024 finanzierten Recherche- und Reportage-Projekten behandelt. Die Berichte werden in Medien wie der NZZ am Sonntag, der Republik, der NZZ und der WOZ erscheinen, heisst es in einer Mitteilung. Insgesamt stellt der Verein dafür 47'000 Franken zur Verfügung.
Ohne die Unterstützung durch den Verein «Real21 – die Welt verstehen» würden wir die Welt etwas weniger gut verstehen, schreiben die Macherinnen und Macher dahinter. Berichte über Entwicklungen in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Osteuropa stehen oft unter Kostendruck und finden nur selten Aufmerksamkeit – meist dann, wenn es um Katastrophen, Konflikte oder Kriege geht. Eine finanzielle Förderung zur Deckung von Recherche- und Reisekosten sei daher entscheidend.
Dieses Jahr hat die unabhängige Fachjury von Real21 entschieden, 15 Projekte mit Beträgen zwischen 1000 und 4600 Franken zu fördern, insgesamt wurden 47'000 Franken gesprochen. Die geförderten Projekte 2024 sind für folgende Medien in Print, Radio und Online geplant: Das Lamm, Magazin Beobachter, Magazin NZZ am Sonntag, NZZ, Polar Journal AG, Radio Bern RaBe, Reflekt, Reformiert, Republik, Tentakel, le Courrier, KNA, Luzerner Zeitung und WOZ.
Die Fachjury von Real21 besteht aus David Signer (NZZ Redaktion International), Monika Bolliger (Produzentin bei SRF für «Echo der Zeit»), Karin Wenger (SRF, freie Journalistin und Autorin), Martina Fehr (CEO MAZ) und Marco Fähndrich (Medien und Kommunikation Alliance Sud).(pd/wid)
19.11.2024
Real21
Medienfonds fördert 15 journalistische Projekte
Die Recherchen werden im unter anderem in Das Lamm, dem Beobachter oder der NZZ erscheinen.
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