11.03.2012

NZZ

Mehr Gewinn dank elektronischen Medien

Bessere Zahlen als im Vorjahr vorgelegt.

Die NZZ-Mediengruppe hat 2011 ein besseres Ergebnis als im Vorjahr erzielt. Der Gruppengewinn stieg um 1,6 Mio. auf 36,9 Mio. Franken. Das Betriebsergebnis (Ebit) seinerseits legte um 5,3 Mio. auf 52,5 Mio. Fr. zu, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Umsatz schliesslich vergrösserte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent auf 527,3 Mio. Franken. Die Werbeerträge konnten trotz einer Abschwächung im zweiten Halbjahr um 0,8 Prozent auf 194,3 Mio. Fr. gesteigert werden. Der Ertrag aus Abo- und Einzelverkauf nahm um 800'000 auf 152,5 Mio. Fr. zu. Keine Steigerung verzeichnete dagegen der Druckbereich. Dieser blieb mit 73,4 Mio. Fr. auf Vorjahresniveau.

Positiv ausgewirkt haben sich gemäss NZZ-Mediengruppe die Integration der "Thurgauer Zeitung" sowie die Akquisition des "Anzeigers Luzern". Wesentlich zur Verbesserung des Ergebnisses beigetragen hätten ausserdem die elektronischen Medien. Bei den elektronischen Medien verzeichnete die NZZ-Gruppe gemäss den Angaben ein Plus von 8 Prozent auf 50,6 Mio. Franken. Die deutliche Zunahme sei auf verbesserte Umsätze im Online-Bereich sowie bei den lokalen Radiostationen und Fernsehsendern zurückzuführen, heisst es in der Mitteilung.

Im Geschäftsbereich "Neue Zürcher Zeitung", zu dem neben dem Flaggschiff "NZZ" auch die "NZZ am Sonntag" und NZZ-Online gehören, stieg der Umsatz um 7,3 Mio. auf 201,7 Mio. Franken. Der Betriebsaufwand inklusive Abschreibungen nahm um 7,1 Mio. auf 180,4 Mio. Fr. zu. Im Geschäftsbereich FPH Freie Presse Holding stieg der Umsatz um 3,9 Mio. auf 331,5 Mio. Franken. Zur FPH gehören die Beteiligungen an Regionalverlagen wie der "Neuen Luzerner Zeitung", dem "St. Galler Tagblatt", Radio Pilatus, FM 1, Tele 1 und Tele Ostschweiz. Der betriebliche Gesamtaufwand nahm um 0,8 Prozent auf 474,8 Mio. Fr. zu. Der Anstieg sei im Wesentlichen dem Ausbau im Kernbereich Publizistik sowie den Aufwendungen für strategische Entwicklungen von Geschäftsfeldern zuzuschreiben.

Der Personalbestand der Gruppe erhöhte sich vor allem aufgrund des Ausbaus in den Bereichen Online und Publizistik von 1'607 auf 1'655 Vollzeitstellen. Der Verwaltungsrat der AG für die Neue Zürcher Zeitung schlägt der Generalversammlung vom 14. April ausserdem vor, die St. Galler FDP- Regierungsrätin und Ständerätin Karin Keller-Sutter als zusätzliches Mitglied in den Verwaltungsrat zu wählen. (sda)


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