Die Ergebnisse der «Verlegerinnenumfrage» zeigten ein überwiegend zufriedenes Publikum, heisst es in einem aktuellen Newsletter der Republik. Fast die Hälfte der knapp 5000 zahlenden Nutzerinnen und Nutzer, die an der Umfrage teilgenommen haben, findet täglich lesenswerte Beiträge, über 95 Prozent mindestens einmal wöchentlich. Das sei «eine klare Steigerung» gegenüber dem Vorjahr.
Kundschaft bleibt länger treu
Aktuell zählt die Republik über 29'000 Verlegerinnen und Verleger, also Personen, die für die Nutzung der Plattform einen Geldbetrag zahlen. Seit Mai 2024 habe deren Zahl zugenommen. Ausserdem bleibt die Kundschaft länger treu. So hätten im laufenden Geschäftsjahr bisher durchschnittlich über 80 Prozent ihre Mitgliedschaft erneuert, schreibt die Republik. Das seien fünf Prozentpunkte mehr als noch vor einem Jahr.
Die demografische Analyse zeigt eine leichte Überrepräsentation von Männern (55 Prozent) gegenüber Frauen (44 Prozent) unter den Umfrageteilnehmenden, während etwa 1 Prozent sich keinem dieser Geschlechter zuordnet.
Alter über dem schweizerischen Durchschnitt
Das Durchschnittsalter der Republik-Leserschaft liegt mit 57 Jahren über dem schweizerischen Bevölkerungsdurchschnitt von 51 Jahren. Menschen unter 30 sind unterrepräsentiert, während die über 60-Jährigen überproportional vertreten sind.
Die Umfrage ergab auch, dass jüngere Lesende preissensibler sind, während ältere Lesende oft bereit wären, mehr zu zahlen.
Die Teilnehmenden schätzen vor allem die journalistische Qualität und Tiefe der Republik sowie die Newsletter und Briefings wie «Was diese Woche wichtig war» und das «Briefing aus Bern». Der am häufigsten als wichtig genannte Autor ist Daniel Binswanger.
Als Hauptgrund für die Nutzung anderer Medien neben der Republik nennen die Befragten die Tagesaktualität. Hierfür werden insbesondere SRF und der Tages-Anzeiger als Ergänzung genutzt, aber auch internationale Presse. (pd/nil)

