Ende Woche beschloss der Bundesrat, dass künftig alle Schweizer Haushalte Radio- und TV-Gebühren zahlen sollen (persoenlich.com berichtete). Damit wird die Abgabe zu einer eigentlichen Steuer. Ausgenommen sind wohl weiterhin Mitarbeiter der SRG und der Billag, sie müssen also wie heute nichts oder nur einen Teil der Gebühren zahlen. Wie der "Sonntagsblick" in seiner aktuellsten Ausgabe schreibt, wird die Gebühr von ihren gebührenfinanzierten Unternehmen übernommen.
SRG-Kommunikationschef Iso Rechsteiner sagt im SoBli: "Der vom Bundesrat vorgeschlagene Wechsel von einer Geräte zu einer Haushaltsgebühr hat auf die geltende Regelung keinen Einfluss." Ob die 270 Billag-Angestellten weiter gratis TV und Radio konsumieren können, hängt davon ab, ob die Firma weiter für die SRG die Gebühren eintreiben kann. Kommt der Bundesratsentwurf durch, werde sich die Billag für das neue Mandat bewerben, heisst es dort. (SoBli)

