25.04.2013

Tamedia

Mitarbeiter fordern halbe Dividende statt Sparmassnahmen

Kundgebung vor Generalversammlung angekündigt.

syndicom und impressum haben für morgen, Freitag, Nachmittag eine Kundgebung vor dem Kongresshaus angekündigt. Danach stelle das Personal mit Unterstützung der Organisationen an der Generalversammlung den Antrag, einen Fonds zur Erhaltung der Informationsqualität, der Pressevielfalt und der Sicherung von Arbeitsplätzen zu eröffnen, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

Um der Forderung Gewicht zu verleihen, reisen Tamedia-Angestellte aus der ganzen Schweiz am Freitag nach Zürich.

Begründet wird der Antrag mit dem erfolgreichen Geschäftsjahr 2012. Von den 152 Millionen Franken Gewinn sollen den Aktionärinnen und Aktionären als Dividende 47,7 Millionen ausbezahlt werden. Zugleich verlange die Unternehmensleitung, dass in den Redaktionen und Druckereien von Tamedia in den kommenden drei Jahren 34 Millionen eingespart werden. Dies entspreche in etwa den Kosten von 200 Arbeitsplätzen.

"Wir beantragen Ablehnung des Antrags des Verwaltungsrats auf Ausschüttung einer Dividende von 4.50 Franken pro Aktie. 
Stattdessen beantragen wir die Ausschüttung einer Dividende von 2.25 Franken pro Aktie. Mit der andern Hälfte (= 23,85 Millionen Franken) des vom Verwaltungsrat für die Dividendenausschüttung vorgesehenen Betrags soll ein Fonds zum Erhalt von Arbeitsplätzen und zur Sicherung der Qualität der Informationsmedien von Tamedia geäufnet werden", lautet der Wortlaut des Antrages. (pd)


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