19.08.2025

Jouschu

Neue Klasse startet in Zofingen

Die Ringier Journalistenschule hat am Montag ihre neue Klasse begrüsst. 15 angehende Journalistinnen und Journalisten beginnen ihre zweijährige Ausbildung und arbeiten parallel in Redaktionen von Ringier-Medien. Die Bewerberzahl ist im Vergleich zum letzten Jahrgang deutlich gestiegen.
Jouschu: Neue Klasse startet in Zofingen
Freuen sich (v.l.): Deborah Odermatt, Lea Marti, Jovana Nikic, Hannah Jauch, Florin Schranz, Anna Clara Kohler, Riccarda Campell, Björn Lindroos, Maria-Rahel Cano, Jeremy Goy, Joël Hahn, Moritz Meister, Céline Sallustio, Samanta Rebolledo, Peter Hossli (Leiter Ringier Journalistenschule), Chiara Schmed. (Bild: zVg)

Die «Klasse von 2027» startete diese Woche in der Villa Römerhalde in Zofingen. Die Ausbildung dauert zwei Jahre und schliesst mit einem Diplom ab. Die Studierenden sind vollständig in Redaktionen integriert und sammeln praktische Erfahrungen bei Blick, SonntagsBlick, Beobachter, Schweizer Illustrierte, Glückspost und Radio Energy.

«Es haben sich deutlich mehr Personen für die Schule beworben», wird Schulleiter Peter Hossli in einer Mitteilung zitiert. Die Zahl der Bewerbungen sei im Vergleich zum letzten Jahrgang, der vor drei Jahren startete, deutlich gestiegen, heisst es auf Anfrage. Die 15 aufgenommenen Journalistinnen und Journalisten hätten ein «forderndes Aufnahmeverfahren» durchlaufen.

Das gestiegene Interesse führt Hossli auf das Jubiläumsjahr 2024 zurück, das die Schule «verstärkt ins Rampenlicht» gerückt habe. Darüber hinaus wüssten «junge Menschen sehr wohl, dass unabhängiger Journalismus wichtig ist, und dass gerade in Zeiten von künstlicher Intelligenz die menschliche Recherche, die Einordnung, die Überprüfung von Fakten unabdingbar geworden ist».

Das Curriculum umfasst neben klassischem journalistischem Handwerk wie Recherche und Interviewführung auch digitale Formate, Social Media und Datenjournalismus. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf künstlicher Intelligenz im Redaktionsalltag. «KI ist ein Werkzeug, wie es einst der Kugelschreiber, später der Computer oder das Internet war», so Hossli. «Wir lernen, die KI einzusetzen, damit wir noch besseren Journalismus machen können.»

Ringier-CEO Marc Walder, selbst ehemaliger Journalistenschüler, besuchte die neue Klasse. «Der Besuch der Journalistenschule war meine wichtigste berufliche Entscheidung», sagte er zu den Nachwuchstalenten. Seine Botschaft: «Macht alles mit voller Hingabe.»

Die Ringier Journalistenschule besteht seit über 50 Jahren. (pd/cbe)


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KOMMENTARE

armin Kaspar
22.08.2025 15:23 Uhr
Das finde ich sehr gut, dass das der Ringier Verlag macht und hat alles Qualitätstitel
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