"Alles neu", titelt Hochparterre in seiner aktuellen Ausgabe. Tatsächlich hat sich Einiges geändert: Neben dem nicht wiederzuerkennenden Logo und dem überarbeiteten Magazin wurde auch die übrigen Produkte überdacht.

"Alles neu", titelt Hochparterre in seiner aktuellen Ausgabe. Tatsächlich hat sich Einiges geändert: Neben dem nicht wiederzuerkennenden Logo und dem überarbeiteten Magazin wurde auch die übrigen Produkte überdacht.

Das dritte Redesign der "Zeitschrift für Architektur und Design" war offenbar von langer Hand geplant. Bereits im Sommer 2000 sei an einer Retraite über die Zukunft beraten worden, schreibt Chefredaktor Köbi Gantenbein in seiner neuen Kolumne "Jakobsnotizen". Gegliedert ist die rund siebzig Seiten umfassende Zeitschrift nun in die bekannten Rubriken "Funde", "Leute", "Titelgeschichte", "Brennpunkte", "Fin de Chantier", "Bücher" und "An der Barkante".

Das Überformat wurde beibehalten, wenngleich man in Breite und Höhe je um etwa einen Zentimeter reduzierte. Das Papier ist weisser (Plano Print), als Titelschrift wird die Magda Clean verwendet, als Brotschrift die Serifa. Den Satzspiegel bezeichnen die MacherInnen als achtspaltig, häufiger scheinen aber zwei breite und eine schmale Spalte verwendet zu werden. Für die Gestaltung zeichnet die Hochparterre-Designerin Susanne Kreuzer verantwortlich.

Mehr Gewicht sollen Architekturwettbewerbe erhalten. http://www.hochparterre.ch wurde renoviert und um einen Nachrichtendienst für ausgeschriebene und entschiedene Wettbewerbe erweitert. Eingestellt wurde hingegen der Kalender. In jeder Ausgabe des Hefts soll ein Wettbewerb exemplarisch kommentiert werden. Die Zeitschrift Aktuelle Wettbewerbs-Scene (AWS) wurde umbenannt in Hochparterre.Wettbewerbe. Diese jährlich fünf mal erscheinende Schrift soll jeweils sechs bis acht Wettbewerbe mit Interviews, Kommentaren, Berichten und Plänen vorstellen. Neu erhält das von der Gestalterin Anke Reinecke entworfene Heft Farbe.

