26.11.2025

Tamedia

Neues Ressort Zürich und Zürichsee ab 2026

Ab Februar arbeitet die Redaktion der Zürichsee-Zeitung im Stammhaus von Tamedia. Eine Rückkehr in die Region, aus der die Zeitung berichtet, ist derzeit offen. Das Ressort Zürich wird so erweitert, was eine bessere Abdeckung ermöglichen soll.
Tamedia: Neues Ressort Zürich und Zürichsee ab 2026
Das erweiterte Ressort soll eine bessere Abdeckung ermöglichen. (Bild: Keystone/Peter Klaunzer)

Es werde ab Februar 2026 ein neues Ressort Zürich und Zürichsee geben, bestätigte ein Sprecher von Tamedia am Mittwoch dem «Regionaljournal Zürich und Schaffhausen» von SRF. Demnach sei es der Redaktion mit den vorhandenen Ressourcen nicht mehr möglich gewesen, beispielsweise politische Berichterstattung an den Abenden abzudecken.

Dem neuen Ressort soll wieder eine bessere Abdeckung möglich sein, sagte der Sprecher. Tamedia sei interessiert an einer umfassenden Berichterstattung aus allen Bereichen.

Stammsitz schon 2016 verlassen

Tamedia hatte die Redaktionsräumlichkeiten in Wädenswil auf Sommer 2026 gekündigt, weil das Gebäude saniert wird. Die Suche nach Büros in Wädenswil gehe aber weiter, hielt ein Sprecher gegenüber Keystone-SDA fest. Eine Rückkehr in die Region sei somit weiterhin möglich. Ob der Umzug Auswirkungen auf den Personalbestand haben wird, ist noch offen.

Die Zürichsee-Zeitung zieht damit in die einzige Zürcher Gemeinde am See, über die sie nicht berichtet. 2016 war sie von ihrem Stammsitz in Stäfa nach Wädenswil gezogen. Damals berichtete die Seezeitung auch noch mit einer eigenen Regionalredaktion über Rapperswil-Jona SG und Umgebung. Erst 2014 waren die beiden Regionalredaktionen Horgen und Obersee in Stäfa zur Redaktion Meilen gestossen. Tamedia hatte die Zeitung 2010 gekauft. (sda/spo)


Hinweis: In einer ersten Version hiess es, die Zürichsee-Zeitung würde den Standort Wädenswil verlassen. Dies hat die Redaktion nachträglich angepasst.


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KOMMENTARE

Kasimir A. Friesch
27.11.2025 18:39 Uhr
Wie sagte doch Frau Peppel-Schulz so wunderschön zu persoenlich.com: "Die Mentalität Zürichs ist derjenigen meiner Heimatstadt Hamburg gar nicht so unähnlich, zudem ist die Nähe zum Wasser für mich enorm wichtig. Ich pendle regelmässig nach Hamburg, meine Kinder machen dort gerade ihr Abitur. Langfristig möchte ich schon noch mehr Zeit in der wunderschönen Schweiz verbringen." In dieser Sicht ist die Berichterstattung über Zürich oder Hamburg Lokaljournalismus. Das Umland existiert journalistisch demnächst nicht mehr, ausser wenn sich in einem Wäldchen ein paar Ku-Klux-Klan-Kappen versammeln oder die Juso 4,8 Millionen Euro für gegenderte Fischernetze für Transfelchen fordern. Die Gemeinden suchen sich andere Kanäle für Information und Austausch.
Victor Brunner
27.11.2025 09:04 Uhr
Völlig neu wen Redaktionen "ausgedünnt" werden, Leute entlassen, dann Ressourcen fehlen. Immer wieder spannend die Erklärkünste von Tamedia.
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