Die angeschlagene Spezialpapier-Gruppe Sihl ist noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht: Nach einer markanten Verschlechterung der Märkte muss die Zürcher Firma für 2001 einen Betriebsverlust von 22 Mio. Franken (Vorjahr: 8.5 Mio. Fr.) hinnehmen. Die Abschwächung der für die Sihl bedeutenden Märkte habe sich im zweiten Halbjahr weiter verschärft, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Stark eingebrochen seien insbesondere die Werbeausgaben für grossflächige Bildträger in den USA. Der Umsatz im Kerngeschäft sei entsprechend um 10.2 Prozent auf 220 Mio. Franken gesunken. Eine geringere Umsatzeinbusse (von 56 auf 55 Mio. Fr.) verzeichnete die im Dezember an Mercer International verkaufte Papierfabrik "landqart". Zusammengerechnet beträgt der Umsatzrückgang für die Sihl-Gruppe 8.7 Prozent auf 293 Mio. Franken. Gemäss den vorliegenden provisorischen Zahlen habe sich das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern von -8.5 Mio. Franken im Vorjahr auf rund -22 Mio. Franken nochmals verschlechtert, heisst es weiter in der Mitteilung. Unter dem Strich ist der Reinverlust von 22.4 Mio. auf 25 Mio. Franken gestiegen.
08.02.2002
Sihl-Gruppe
Noch tiefer in die roten Zahlen abgerutscht
Schulden abbezahlt.
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