Sieben Wochen nach dem Launch ist die App Niuws (persoenlich.com berichtete), herausgegeben von der Newscron SA mit Sitz in Lugano und Zürich, auf inzwischen rund 4000 registrierte Nutzerinnen und Nutzer angewachsen. Dies vermeldet CEO Peter Hogenkamp in einer Medienmitteilung vom Montag. Das Prinzip von Niuws ist die Handkuratierung: Ausgewählte Expertinnen und Experten verlinken täglich Artikel aus ihrem Fachgebiet.
Die Anzahl der Kuratorinnen und Kuratoren, die ihre persönliche "Box" bespielen, habe sich seit dem Launch am 19. Januar auf 30 verdoppelt, schreibt Hogenkamp weiter. Diverse Themen sind neu hinzugekommen: branchenspezifische ("Mobilbranche", "Automotive"), thematische ("Sustainable Business", "Netzpolitik") sowie regionale ("Wachstumsmarkt Asien", "Business in Berlin"). Auch die ersten Lifestyle-Themen wie "Business Travel" oder "Sport und Ernährung" wurden ins Programm aufgenommen.
Eine neue Kategorie stellt das Format "Random Selection" von Viktor Giacobbo dar. Der bekannte Kabarettist, Regisseur und Co-Host der Late-Night-Sendung «Giacobbo Müller» ist inhaltlich an kein Thema gebunden, sondern präsentiert täglich seine «Sedimente aus dem Schleppnetz meines Medienkonsums».
Seine ersten kuratierten Links zeigen eine grosse thematische Breite: Er veröffentlichte so unterschiedliche Artikel wie eine Meldung des englischen "Guardian", dass die schwarze Holocaust-Komödie "The Zone of Interest" beim Zürcher Verlag Kein und Aber übersetzt wird, einen Artikel der "Süddeutschen Zeitung" über das Jubiläum der Krimiserie "CSI" sowie eine Meldung des US-Satireportals "The Onion" über das Vorsorgesparen von Nazigoldjägern. (pd)

