Vor sechs Wochen ist das Start-up-Projekt "NZZ.at" online gegangen. "Wir haben ein Produkt kreiert, das die Möglichkeiten von Digital voll nutzt", erklärte NZZ-CEO Veit Dengler damals im Interview mit persoenlich.com. So könnten sich Leser ihre digitale Zeitung je nach Interesse selbst zusammenstellen und auch aktiv mit den Autoren interagieren. Funktionen, die laut Mediensprecherin Myriam Käser in den ersten Wochen rege genutzt wurden: "Der Bereich 'Phänomene', in welchem Inhalte zu einzelnen Schwerpunktthemen gruppiert sind, wird stark nachgefragt. Viele Leser nutzen auch die Möglichkeit, im sogenannten Clubbereich selbst zu bloggen". Die angekündigten Club-Abenden zu politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Themen seien bisher auf grosses Interesse gestossen und jedes Mal ausgebucht gewesen.
Konkrete Leserzahlen wollte Käser nicht nennen, "NZZ.at" verbuche aber eine tägliche Abo-Zunahme. Auch das Werbeangebot sei gut gestartet.
Nachdem die letzten Kinderkrankheiten behoben wurden, will man nun auf der Basis von Userbefragungen die Usability verbessern und neue Funktionen und Angebote implementieren. Zudem wird im März die erste Marketingkampagne starten, um die Bekanntheit von "NZZ.at" weiter zu steigern. (nb)

