Der Schweizer Presseclub in Genf hat am Mittwoch den 10. Geburtstag gefeiert. Zum Jubiläum stiftete der Verein den "Prix Nicolas Bouvier" für journalistische Arbeiten rund um die UN-Organisationen in Genf. Ausgezeichnet werden 14 Autorinnen und Autoren in fünf Kategorien, wie der Presseclub am Mittwoch mitteilte. Sie teilen sich eine Preissumme von 23'500 Franken.
Der erste Preis in der Kategorie "Printmedien" geht an Carole Vann von der Agentur "Infosud" und der "Tribune des droits de l'homme" sowie an Juan Gaspari von "El Periodico". Der zweite Preise in derselben Kategorie erhalten der Westschweiz- und UNO-Korrespondent des "Tages Anzeiger", Richard Diethelm, für seine Berichterstattung zur Entwicklungspolitik, sowie Pierre Simonitsch, UNO-Korrespondent der "Frankfurter Rundschau" und der "Basler Zeitung".
Ebenfalls mit einem zweiten Preis ausgezeichnet wurden Ahmed Hammouche und Patrick Vallélian von der "Liberté" und Aude Markovitch von der "Tribune de Genève" und dem "Figaro". In der Kategorie "Bücher" geht der erste Preis an den UNO-Korrespondenten der Schweizerischen Depeschenagentur SDA, Blaise Lempen. Er hat zehn Bücher zur internationalen Politik publiziert. Richard Werly von "Le Temps" erhält den zweiten Preis dieser Kategorie.
Für audio-visuelle Arbeiten wird Olivier Kohler vom Westschweizer Fernsehen TSR mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Der zweite Preis geht hier an Lisa Schlein, der UNO-Korrespondentin von "Voice of America". Im Bereich Fotografie erhalten Yann Mingard und Alban Kakulya den ersten und Christian Lutz den zweiten Preis. Der Preis für junge Journalisten ging an Gaël Métroz vom "Nouvelliste" und Marc Guéniat vom "Courrier". (sda)

