Die Organisatoren der 46. Solothurner Filmtage haben am Dienstag in Zürich die Namen der Juroren und die ersten Preisträger bekanntgegeben. Die Filmtage dauern vom 20. bis 27. Januar.
Den mit je 10'000 Franken dotierten "Prix Pathé" erhalten die Journalisten Christian Jungen und Daniel Hürlimann. Jungen wird für seinen filmpolitischen Artikel "Bitte mehr Mut und Haltung" in der NZZ am Sonntag (17. Januar 2010) geehrt, Hürlimann für seinen Radiobeitrag über den Film "Lionel" von Mohammed Soudani (Rete Due, 11. Dezember 2009).
Den Anerkennungspreis in Höhe von 10'000 Franken erhält die Redaktorin des Branchenblatts "Cine-bulletin", Françoise Deriaz, für "ihre über 20-jährigen Verdienste im Schweizer Film", wie es in der Medienmitteilung der Filmtage heisst.
Die Jury für den "Prix de Soleure" bilden der Regisseur Benjamin Heisenberg, der Künstler San Keller und Manon Schick, Direktorin von Amnesty Schweiz. Der Preis, der einen abendfüllenden Spiel- oder Dokumentarfilm auszeichnet, wird zum dritten Mal vergeben. Ins Rennen um den mit 60'000 Franken zweithöchst dotierten Filmpreis in der Schweiz steigen je fünf Dokumentar- und Spielfilme. Am Donnerstag, 27. Januar, werden die Preisträger an einer feierlichen "Soirée de clôture" im Landhaus bekannt gegeben. (sda)

