30.05.2013

Tamedia

Probleme bei interner Kommunikation der Sparpläne

"Es wurden unterschiedliche Signale ausgesendet", sagt Pietro Supino.

Das Medienhaus Tamedia ist in der Romandie mit ihren Sparplänen für Tageszeitungen wie "Le Matin" oder "Tribune de Geneve" unter Druck geraten (persoenlich.com berichtete). Nun räumt Verleger Pietro Supino im "Bilanz"-Interview Korrekturbedarf ein. "Ja, wir haben verschiedene Felder identifiziert. Die ganze Kontroverse ist auch entstanden, weil unsere interne Kommunikation nicht kohärent war. Es wurden unterschiedliche Signale ausgesendet." Auf die Frage, ob "Le Matin" eine Schliessung eine Option wäre, meint der Zürcher Verleger: "Natürlich braucht jede Aktivität eine gesunde wirtschaftliche Grundlage. Wir haben die Ambition, ein nachhaltiges Geschäftsmodell für die Zeitung zu finden. Ich hoffe, dass dies gelingt."

Weiter bestätigt Supino, dass er an einem Kauf des Winterthurer "Landboten" interessiert wäre: "Wir sind mit 20 Prozent am Landboten beteiligt, und er bildet einen integrierenden Bestandteil des Verbunds Zürcher Regionalzeitungen. Wenn die Zeitung verkauft wird, sind wir natürlich interessiert." (Bilanz)


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