Das Schweizer Radio und Fernsehen prüft den Wegzug aus dem Radiostudio Brunnenhof in Zürich. Dies berichtet die "NZZ am Sonntag" und bezieht sich dabei auf eine interne Mitteilung an die Radiomitarbeiter. Im Gebäude in der Nähe des Bucheggplatzes arbeiten derzeit rund 350 Personen.
SRF-Kommunikationschefin Andrea Hemmi verweist auf Anfrage der Zeitung auf das Projekt 55, bei dem es um Einsparungen in der Höhe von 55 Millionen Franken geht, die in neue Programme investiert werden sollen. Im Rahmen dieses Projektes werde der Standort Brunnenhof betrieblich, finanziell und zeitlich auf seine Nutzung überprüft.
Dabei werde auch analysiert, ob sich die programmlichen Bedürfnisse mittel- bis langfristig am Standort Leutschenbach integrieren lassen. Denkbar wären Anbauten an das dortige Fernsehstudio. Angeblich soll die Stadt Zürich an dem Gebäude des Radiostudios Interesse haben. Dort ist man auf der Suche nach einem neuen Verwaltungsgebäude. (NZZaSo)

