07.01.2008

TeleZüri

Rapperswiler kämpfen um Empfang in der Region

Anpassung des Konzessionsgebiets gefordert.

165’000 Personen wohnen im Bezirk See und Gaster, im Kanton Glarus und in der Ausserschwyz und empfangen heute TeleZüri. Aber nur noch bis Frühjahr 2008. Diese Gebiete gehören dann nicht mehr zum vom Bundesrat festgelegten Konzessionsgebiet, für das sich TeleZüri beworben hat. Zwei Rapperswil-Joner machen sich nun mit einer Webseite dafür stark, dass das Konzessionsgebiet bei der definitiven Vergabe angepasst wird.

Auf wir-wollen-telezueri.ch machen Christian Funke und Hans Verbeke auf das Problem aufmerksam. Sie betonen darin, dass es sich um eine private und von der Politik losgelöste Aktion handelt. Weil viele Einwohner aus den beschriebenen Gebieten laut Initianten noch gar nicht wissen, dass sie ab Frühjahr 2008 ohne TeleZüri auskommen müssen, wollen die Initianten mit der Webseite die Bevölkerung sensibilisieren.

Die Webseite zeigt auf, welche Gemeinde betroffen sind, macht die starke Zürich-Ausrichtung des Gebietes transparent und bietet den Betroffenen die Möglichkeit, mittels einer einfachen und diskreten Registrierung, ihre Sympathie für TeleZüri kundzutun. Mittels gezielter Pressearbeit und Bekanntmachung der Webseite wollen die Initianten möglichst viele der 165’000 Personen motivieren, sich auf der Webseite zu registrieren. Im Februar dann wollen die beiden Initianten Bundesrat M. Leuenberger die Resultate ihrer Sympathie-Aktion überreichen.


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