12.04.2005

Tages-Anzeiger

Regierungsratswahlen sind Schlappe für NZZ

Verwunderung über Kurzzeitgedächtnis.

Im Tages-Anzeiger vom Dienstag bezeichnet Hanspeter Bürgin die Niederlage von SVP-Kandidat Bruno Heinzelmann bei den Zürcher Regierungsrats-Ersatzwahlen auch als "Schlappe" oder "Abfuhr" für die NZZ. Lokalchef Sigi Schär habe sich in seinem Leitartikel vom 19. März in der NZZ mit Vehemenz auf den SVP-Kandidaten festgelegt, weil sich mit einer Wahl Bruno Heinzelmanns eine Niederlage für die bürgerliche Wählerschaft des Kantons Zürich vermeiden lasse.

Bürgin wundert sich nun über das Kurzzeitgedächtnis von Sigi Schär. Schär habe am Montag bei seinem Wahlfazit geschrieben: "Mit der FDP hat das Resultat von Bruno Heinzelmann wenig zu tun." Als Begründung führe Schär die "Demokratie schweizerischer Prägung" an, wo es nicht üblich sei -- "erst recht in einer Zürcher FDP nicht" -- den "verordneten Wahlempfehlungen brav Folge zu leisten".


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