Nach dem Wahlsieg von Donald Trump hat die Journalistenorganisation Reporter ohne Grenzen den künftigen Präsidenten der USA aufgefordert, die Pressefreiheit zu respektieren. Der Republikaner habe im Wahlkampf immer wieder Journalisten schikaniert und gemobbt.
Trumps Versuche, während seines Wahlkampfes die Pressefreiheit zu beschneiden, «haben ein beunruhigendes Signal für seine Präsidentschaft ausgesandt», kritisierte die weltweit agierende Organisation am Mittwoch in Paris.
«Trump beleidigte und schikanierte Journalisten, die ihn negativ porträtierten oder harte Fragen stellten», berichtete Reporter ohne Grenzen über den Wahlkampf des künftigen US-Präsidenten. Zugleich kritisierte die Organisation die nach ihren Angaben von Trump gemachte Ankündigung, dass er die Gesetze zum Vorwurf der Beleidigung oder üblen Nachrede ändern wolle, um Medien juristisch verfolgen zu können, wenn sie kritische Artikel schrieben. (sda)

