28.01.2002

SF DRS

Riesenkrach in Leutschenbach?

Angebliche Eskalation im Clinch zwischen Peter Schellenberg und Filippo Leutenegger.

"Schälli will Filippo loswerden" – so titelte die Schweizer Boulevardzeitung mit dem rot-schwarz-weissen Logo in ihrer Freitagsausgabe. TV-Direktor Peter Schellenberg (61) und Chefredaktor Filippo Leutenegger (48) seien heillos verkracht und würden kaum noch miteinander reden, war da zu lesen. Und dass Schellenberg ernsthaft überlege, eine Abwahl seines Chefredaktors zu beantragen. – Leuteneggers Vertrag läuft Ende Jahr aus. Im Juni muss er vom DRS-Verwaltungsrat neu gewählt werden.

"Wer wird Nachfolger von TV-Chefredaktor Leutenegger?" – so titelte besagter Titel am Samstag denn auch folgerichtig. Und schlug gleich selbst fünf mögliche Kandidaten vor – u.a. den heutigen "Rundschau"-Chef Ueli Haldimann, den Facts-Chefredaktor Hannes Britschgi und den Polit-Kenner Roger de Weck. Keine Chance wird hingegen Jürg Wildberger eingeräumt: Der TV-Profi habe einen politischen Fehler zu verantworten, da er in der Abschiedssendung von TV3 ein Video ausgestrahlt habe, das Bundespräsident Moritz Leuenberger fluchend und unbeherrscht im Bundeshausstudio zeigte.


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