Laut "Blick"-Chefredaktor Bernhard Weissberg ist die Idee eines kostenlosen "Blicks" am Abend nicht neu: "Schon vor zwei Jahren wollten wir etwas Ähnliches realisieren", erklärt er auf blick.ch. Das neue Abendblatt soll laut Ringier prägnante News, einzigartige Bilder, aktuellen Sport, nützlichen Lifestyle, Fashion und Vermischtes bieten.
Der neue Blick am Abend wird Teil der neuen Medienplattform unter dem Dach der gleichnamigen Marke sein. Zu ihr gehören der "Blick", "SonntagsBlick" wie auch die Website Blick.ch. Von der neuen Medienplattform erhofft sich Ringier Vorteile im Anzeigengeschäft und Synergien, die mit dem Ausbau der bestehenden Medien und der Schaffung ergänzender neuer Kanäle entstehen.
Der "Blick" präsentiert sich ab morgen nach einem umfassenden Relaunch in neuer Aufmachung. Die durchschnittlich 56 Seiten starke Zeitung ist neu eine Einbundzeitung, hat aber zwei Frontseiten: Vertikal gewendet, präsentiert sie sich als einzige Sportzeitung der Schweiz. Das Boulevardblatt will künftig Zeitung und Magazin zugleich sein und nicht nur in Text, sondern auch in Bild und Grafik erzählen. Es enthält künftig täglich eine Reportage, einen People-Teil und eine Life-Sektion. Eingeführt werden auch frühere Elemente wie das Seite-3-Girl und der Blick-Käfer.
Im Zuge des Relaunch gibt "Blick" auch eine Erneuerung des Distributionskonzepts bekannt: Ab sofort erhalten Abonnenten des Boulevardblatts in den grössten Ballungsgebieten der Schweiz ihre Zeitung schon zwischen 5 und 6.30 Uhr morgens. Zusätzlich ist der "Blick" ab sofort in 230 weiteren Zeitungsboxen erhältlich.
So sieht der neue Blick aus:

Die Titelseite.

Die letzte, bzw. die Sportauflagsseite.

Wissensseite.

Reportage.

Erotikseite.

