Noch immer keine Ruhe: Der wohl ewigwährende Konflikt zwischen Radiopionier Roger Schawinski und dem Bündner Medienkönig Hanspeter Lebrument schwelt erneut auf. In seiner monatlichen Kolumne in der Zeitschrift "persönlich" und auf blog.persoenlich.com weist Schawinski noch einmal ausdrücklich darauf hin, wie Lebrument unter "unanständigen Umständen" und "kostenlos die Herrschaft über das Medienmonopol in der Südostschweiz an sich krallte". In seinen Ausführungen bezieht sich Schawinski ausschliesslich auf einen von Benedict Neff, Medienjournalist der "Basler Zeitung", geschriebenen Text mit dem Titel "Der Krieger im Osten", in dem sich Lebrument "als Ekel, als bösartiger Trickser und als Bindungsloser" offenbart. "Eine vergleichbare Selbstentblössung hat es in der Schweizer Medienlandschaft noch nie gegeben", so der bekannte SRF-Talkmaster und Radiobesitzer. Er zeigt sich erstaunt darüber, dass die Schweizer Verleger Hanspeter Lebrument weiterhin an der Spitze ihres Verbandes behalten wollen.
Der 72-Jährige wird vom Vorstand nochmals für eine Amtszeit von vier Jahren als Präsident vorgeschlagen (persoenlich.com berichtete). Gewählt wird im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen am Kongress von "Schweizer Medien" vom Donnerstag, 12. September in Interlaken. (eh)

