29.05.2013

SRF

Rolf Elsener wechselt in die Kommunikation

Stv. Redaktionsleiter von "Schweiz Aktuell" arbeitet neu für Stadt Zug.
SRF: Rolf Elsener wechselt in die Kommunikation

Nach 17 Jahren Tätigkeit im Journalismus schlägt der Print- und Fernsehjournalist Rolf Elsener einen neuen beruflichen Weg ein. Wie am Dienstag aus der "Luzerner Zeitung" zu entnehmen ist, wurde Elsener per 1. November zum neuen Leiter Kommunikation der Stadt Zug gewählt.

Der 37-Jährige war in den vergangenen zehn Jahren als stellvertretender Redaktionsleiter bei "Schweiz aktuell" vom Schweizer Fernsehen tätig, wo er unter anderem für das Projekt "Alpenfestung – Leben im Réduit" verantwortlich zeichnete. Zuvor arbeitete er bei der "Neuen Zuger Zeitung" sowie bei der "Luzerner Zeitung“.

Persoenlich.com hat nachgefragt, ob er mit diesem Wechsel nach fast zwei Jahrzehnten seine Berufung als Journalist nicht leichtfertig an den Nagel hänge, um sozusagen "die Seite zu wechseln". Elsener sagt dazu Folgendes: "Der Hauptgrund für meinen Wechsel ist, dass ich mir ein neues Berufsfeld erschliessen will. Nach 17 Jahren im tagesaktuellen Journalismus ist für mich der Zeitpunkt gekommen, im Berufsleben eine neue Herausforderung anzutreten. Als politischer Mensch, der im Kanton Zug aufgewachsen und immer dort wohnhaft gewesen ist, passt die Stadt Zug als Arbeitgeberin für mich perfekt. Zug ist eine globalisierte Kleinstadt, welche politische und wirtschaftliche Entwicklungen sehr früh spürt – nehmen Sie als Beispiele den Wohnungsmarkt, die Integration von Expats etc. Ich bin also – wie jetzt als Journalist – auch in Zukunft am Puls der Zeit." 

Seine berufliche Veränderung bezeichnet Elsener laut eigener Aussage nicht als Seiten-, sondern als "Perspektivenwechsel": "Ich verstehe es als meine Aufgabe, die Bevölkerung, die Medien, interessierte Organisationen und Personen ausserhalb über Projekte und Entscheide der Stadt zu informieren – transparent, wahrhaftig, zum richtigen Zeitpunkt. Das ist doch eine sehr journalistische Aufgabe."

Elsener möchte des Weiteren festhalten, dass es nichts bei SRF oder bei der Redaktion von "Schweiz aktuell" gebe, dass ihn zu einem Wechsel bewogen hätte. Vielmehr möchte er seine Wertschätzung gegenüber seinem Noch-Arbeitgeber und seinen Arbeitskollegen betonen. (lf)

 


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