Die Reportage-Plattform Reportagen.fm gibt absurden Reportagen das, was ihnen - nach eigener Ansicht - zusteht: einen eigenen Preis. Wie Reportagen.fm in einer Medienmitteilung erklärt, möchte sie den Preis guten Reportagen stiften, die "weder lehrreich noch relevant sind." Weiter heisst es, dass jene Reportagen dafür "schön bekloppt, abgedreht und manchmal hemmungslos peinlich" seien.
Zum besseren Verständnis vergleicht das Portal diese Art der Reportagen mit dem berüchtigten betrunkenen Onkel auf Familienfeiern: "Allen macht er Spass, aber bei offiziellen Anlässen wird er gemieden."
Gekürt werden die besten absurden Reportagen in deutscher Sprache. Während des gesamten Jahres werden Texte gesammelt, die den Kriterien einer "Henry Nonsens Reportage" entsprechen. Auch Leser können über Twiter (#henrynonsens), Facebook oder Mail (sirhenry@reportagen.fm) Vorschläge schicken. Am Ende des Jahres entscheidet eine Jury, wer die Sir Henry Trophäe erhält.
Eine Liste der absurdesten Reportagen 2012 ist bereits vorhanden, die Seite ist ab Mittwoch, 24. April um 12 Uhr offiziell online. (pd)

