28.04.2004

Ringier

SARS-geschütteltes Asien

Minus von 3 Prozent.

Der Irak-Krieg und vor allem SARS haben ihre Spuren auch bei Ringiers Publikationen in Asien hinterlassen. Der Umsatz von Ringier Asien lag denn auch mit 45.0 Mio. Franken um 3 Prozent oder 1.4 Mio. Franken tiefer als im Vorjahr. Vor allem betroffen gewesen sei das Inflight-Magazin für die 16 chinesischen Airlines, das den massiven Anzeigeneinbruch während der drei Monate SARS-Krise in der zweiten Jahreshälfte gemäss Ringier nicht wettzumachen vermochte. Auch die anderen Titel -- City Weekend und Fachzeitschriften -- seien kurzzeitig zurückgeworfen worden, hätten jedoch die Verluste ab Juni wieder wettmachen und ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um jeweils über 20 Prozent steigern können. Sehr gut habe sich auch der Titel China International Business mit einem Plus von 29 Prozent entwickelt.

Nicht massgeblich erholt hat sich 2003 hingegen die Marktnachfrage für Druckdienstleistungen in Hong Kong; das Umsatzwachstum in der Ringier-Druckerei sei daher "sehr gering" ausgefallen. (ab)


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