Wegen Verletzung von Geschäftsgeheimnissen haben die SBB die Zürcher Staatsanwaltschaft eingeschaltet: Ursache der Anzeige gegen Unbekannt ist gemäss einem Artikel der "NZZ am Sonntag" ein zum Schweizer Fernsehen gelangtes vertrauliches Dokument zur Beschaffung der neuen Doppelstockzüge von Bombardier. Am 22. Januar hatte die "Rundschau" detailliert über Meinungsverschiedenheiten zwischen den SBB und dem Zughersteller Bombardier berichtet.
Anhand eines internen Papiers der SBB-Projektleitung wurde in der Sendung dargelegt, dass Bombardier vom Bahnunternehmen 326 Millionen Franken Entschädigung fordert. Dass die Interna publik wurden, veranlasste die SBB nun zum Handeln: "Wir haben Strafanzeige gegen unbekannte Täterschaft wegen Verletzung von Geschäfts- und Fabrikationsgeheimnissen bei der Staatsanwaltschaft Zürich eingereicht", bestätigte die SBB-Sprecherin Lea Meyer Informationen der "NZZ am Sonntag". (NZZaS)

