Die in Genf beheimatete Westschweizer Tageszeitung "Le Courrier" bleibt auch 2012 in den roten Zahlen. Zum Ziel hatte sie sich gesetzt, 500 neue Abonnemente zu verkaufen und damit endlich ein Plus zu schreiben. Die vor zwei Monaten lancierte Offensive fruchtete nicht wie erhofft. So wurden lediglich 183 neue Abonnemente und 102 Probeabonnemente abgeschlossen, wie die Zeitung in ihrer Samstagsausgabe in eigener Sache berichtet.
Dank der Kampagne konnte wenigstens der seit Januar anhaltende Abo-Verlust gestoppt werden. Ende Oktober verzeichnete die Zeitung 8950 Abonnemente (Papier, Online) - 200 weniger als noch im Januar. Die Zeitung wird von rund 25'000 Personen gelesen und hat eine Auflage von 8'000 Exemplaren. Sie finanziert sich alleine durch Abonnemente, Spenden und Inserate. Auf gut bezahlte Werbung verzichtet sie bewusst, um ihre Unabhängigkeit zu garantieren. (sda)

