19.11.2012

WEMF

Schweizer Presse mit Werbeeinbussen konfrontiert

Anzeigenflaute geht auf im Oktober weiter.

Die Anzeigeflaute bei den Schweizer Printmedien geht ununterbrochen weiter: Die Pressetitel verdienten in diesem Oktober fast 26 Mio. Fr. weniger durch Inserate als noch 2011. Diesentspricht einem Minus von 15,8 Prozent. Insgesamt beliefen sich die Einnahmen auf 136,6 Mio. Franken, wie aus der am Montag publizierten Inseratestatistik der WEMF AG für Werbemedienforschung hervorging. Vor allem auf Stellenanzeigen mussten die Zeitschriften und Zeitungen verzichten (-28,1 Prozent).

Zu verkraften ist vermutlich der Rückgang bei der Werbung: Mit 111.8 Millionen Franken machten sie wie üblich den Löwenanteil am Inserateumsatz aus. Die Abnahme betrug hier 16,3 Prozent gegem Inserateumsatz änge gab es bei Liegenschaftsanzeigen (-2,0 Prozent) und Prospektbeilagen (-3,6 Prozent).

Mit Abstand am stärksten betroffen war die Sonntagspresse, die mit fast einem Drittel weniger Einnahmen durch Affichen klarkommen musste. Hohe Einbussen von fast einem Fünftel beklagten die Tages-, die Wirtschafts- und die Spezialzeitungen. Als einzige Sparte druckte die Fachpresse mehr Anzeigen als vor einem Jahr (+2,8 Prozent). (sda)


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