Als erste Redaktion der Schweiz habe Radio Basel exklusiv Einblick in die brisanten Wikileaks-Depeschen des amerikanischen Botschafters zum Thema Schweiz, schreibt der Sender in einer Mitteilung. Bundesrat Ueli Maurer beispielsweise wurde nach seiner Wahl als treuer Gefolge von Christoph Blocher bezeichnet. Dieser wiederum erhält in einer Depesche den Titel "SVP-Partei-Guru". Insgesamt erhalten die Schweizer Politiker keine derart schlechte Noten, wie dies teilweise bei ihren Berufs-Kollegen im Rest der Welt der Fall war. Die Schweiz selber allerdings bezeichnete 2008 der damalige US-Botschafter in Bern, Peter Coneway im Übergabeprotokoll an seinen Nachfolger als "frustrierende Alpendemokratie.
Die Internetplattform Wikileaks hatte fünf führenden Zeitungen das gesamte geheime Material aus dem amerikanischen Aussenministerium zur Verfügung gestellt. Dazu zählte unter anderem "Der Spiegel", der sich bis jetzt aber nicht mit Dokumenten über die Schweiz befasste. Ausser Radio Basel haben Schweizer Medien bisher keinen Zugriff auf die Daten. Der Sender wird in den nächsten Tagen laufend weitere Informationen aus den brisanten Depeschen publizieren.

