Die neue Regierung in Serbien ist auf offenen Konfrontationskurs mit der grössten Zeitung des Landes gegangen. Sie wirft "Blic" vor, sich auf die Seite der Opposition geschlagen zu haben. "Blic" mache "mit täglichen Lügen und brutalen Erfindungen" die Regierungspolitik schlecht, veröffentlichte das Blatt am Samstag eine Erklärung der grössten Regierungspartei SNS.
Das vom deutsch-schweizerischen Unternehmen "Ringier Axel Springer" herausgegebene Blatt versicherte, es werde "trotz allen Drucks und aller Drohungen" an der bisherigen redaktionellen Linie festhalten. Die Zeitung sei nicht parteiisch und werde wie bisher weiter Missstände aufzeigen. (sda/dpa)

