02.09.2013

Bakom

Silvio Rubli neuer Abteilungsleiter

Anpassungen der Organisation im Frequenzbereich.

Bundesrätin Doris Leuthard hat den 60-jährigen Ingenieur Silvio Rubli zum neuen Leiter der Abteilung "Frequenzmanagement national und Konzessionen" im Bundesamt für Kommunikation (Bakom) ernannt. Gleichzeitig wird die Organisation des Bakom im Frequenzbereich leicht angepasst, so das Bundesamt.

Rubli hat seine neue Funktion als Leiter der Abteilung "Frequenzmanagement national und Konzessionen" per 1. September 2013 angetreten. Er wird sich insbesondere um den nationalen Bereich kümmern, während Vizedirektor Philippe Horisberger als Leiter der organisatorisch angepassten Abteilung "Anlagen und Frequenzmanagement international" mit internationalen Belangen des Frequenzmanagements betraut wird.

Mit der Neuernennung und der leichten strukturellen Anpassung soll die volle Funktionsfähigkeit des Amtes wieder hergestellt werden, nachdem Peter Pauli, der bisherige Verantwortliche für das Frequenzmanagement, im Juni bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt ist (persoenlich.com berichtete).

Mit Rubli kommt ein langjähriger Mitarbeiter zum Zug, der über fundierte Kenntnisse im Fachgebiet verfügt. Als bisheriger Leiter der Sektion "Radio Monitoring", die sich insbesondere um Störungsbehebung im Frequenzbereich kümmert, war Rubli bereits Stellvertreter von Pauli. Begonnen hat Rubli seine Karriere als Biologielaborant. Danach hat er sich zum Ingenieur der Fachrichtung Nachrichtentechnik ausgebildet und war unter anderem als Softwareentwickler in der Industrie tätig. Er amtete ferner als Gruppenchef im Bereich Frequenzplanung und Systemspezifikationen sowie als Leiter der Satellitendienste bei den PTT. Später arbeitete er als Kadermitarbeiter bei einer grösseren Telekomfirma. Im Jahr 2001 wechselte Rubli schliesslich ins Bakom, wo er seine bisherige Funktion übernahm. Zusätzlich wurde ihm die Verantwortung für die Lernenden im Bereich der Mediamatik- und der kaufmännischen Ausbildung übertragen. Diese Funktion wird er weiterhin ausüben. (pd)

 


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