Der Stiftungsrat der Stiftung Zürcher Journalistenpreis hat Simon Bärtschi als neues Mitglied gewählt. Er folgt auf Marco Boselli, der von 2020 bis 2025 im Stiftungsrat tätig war, wie es in einer Mitteilung heisst.
Bärtschi ist derzeit Leiter Publizistik bei Tamedia. Zuvor war er bis April 2024 Chefredaktor der Berner Zeitung und der Redaktion BZ/Der Bund/Thuner Tagblatt/Berner Oberländer. Davor gehörte er der Chefredaktion von Tages-Anzeiger und SonntagsZeitung an, war stellvertretender Chefredaktor und Nachrichtenchef der SonntagsZeitung sowie Redaktor bei der Aargauer Zeitung in Baden.
Bärtschi hat nach dem Lehrerdiplom an der Universität Bern Geografie und Medienwissenschaft studiert. Später absolvierte er ein Leadership-Programm an der Graduate School of Journalism der Columbia University in New York.
Der Zürcher Journalistenpreis wird seit 1981 für exzellente Beiträge aus Print- und Onlinemedien vergeben. Die Hauptpreise sind je mit 10'000 Franken dotiert, der Newcomer-Preis mit 5000 Franken. Träger der Stiftung sind die Medienhäuser CH Media, NZZ, Ringier und Tamedia.
Die nächste Verleihung steht am 12. Mai 2026 in Zürich an. Eingaben für die Ausschreibung 2026 umfassen deutschsprachige Texte, die 2025 in der Schweiz erschienen sind; der Einsendeschluss ist der 15. Januar 2026. (pd/cbe)

