Peter Röthlisberger (37), Historiker und Buchautor, war Chefredaktor und Programmleiter von TeleZüri, Inlandchef der Weltwoche und arbeitet heute als Wirtschaftschef der Schweizer Illustrierten. Im Orell Füssli Verlag gibt er nun sein neues Buch "Skandale. Was die Schweiz in den letzten zwanzig Jahren bewegte" heraus.
Neben Peter Röthlisberger analysieren renommierte Journalisten (u.a. Res Strehle, Urs Paul Engeler, Flurina Clalüna, Matthias Ackeret) faktenreich und akribisch die spektakulärsten wirtschaftlichen, politischen und medialen Sündenfälle, die sich in den letzten zwanzig Jahren in der Schweiz zugetragen haben. Sie dominierten während Wochen die öffentliche Debatte.
Die Beiträge beschreiben die Entstehung, Bewältigung und Auswirkungen des jeweiligen Skandals und spüren dem Schicksal der Hauptperson bis heute nach. Je nach Gewichtung kommen die Autoren zu bemerkenswerten Schlüssen und überraschenden Neubewertungen. So wird erst aus der Distanz die Tragweite einiger Skandale der jüngsten Schweizer Geschichte deutlich.
Abgerundet wird das Werk von einem Essay des Soziologieprofessors und Spezialisten für Skandalforschung Kurt Imhof. Er präsentiert die neuesten Befunde der Wissenschaft.

