Wie die "NZZ am Sonntag" schreibt, arbeitet die SP Schweiz in einer Arbeitsgruppe an der Zukunft des Internets. Dabei wird diskutiert, dass Schweizer Internetanbieter wie Swisscom oder Cablecom bei Firmen wie Google oder Facebook eine Steuer erheben sollen. Dieses Geld müsse dann an den Bund weitergeleitet werden. Denn Google stelle beispielsweise fremde Inhalte bereit, um Werbung zu verkaufen. "An die publizistischen Inhalte zahlen solche Internetfirmen aber nichts", zitiert die "NZZ am Sonntag" den SP-Nationalrat Hans-Jürg Fehr dazu. Deshalb solle eine sogenannte "Content tax" erhoben werden, die auf den Erlösen und dem Datenvolumen basiere. Im Sommer will Fehr eine entsprechende Interpellation einreichen.
Auf wenig Gegenliebe stosse die Idee beim Verband Schweizer Medien. "Wer soll denn entscheiden, ... wer von diesen Gebühren profitieren soll?", fragt Norbert Neininger, Vorstandsmitglied im Verlegerverband in der "NZZ am Sonntag".

