Am SRF-Standort Zürich Leutschenbach muss in den nächsten Jahren rund die Hälfte der Gebäude abgerissen werden. Grund dafür seien mangelnde Isolation und schlechte Bauqualität, berichtet die "Schweiz am Sonntag". Die Neubauprojekte seien allerdings im Verzug. Zwar sei bereits letztes Jahr ein "Studienauftrag zur Standortentwicklung Leutschenbach" präsentiert worden, der damals angekündigte Baustart 2014 könne allerdings kaum realisiert werden.
Das SRF habe zurzeit noch nicht einmal ein Baugesuch eingereicht. In "10vor10" berichtete SRF selbst über die Baufälligkeit der Gebäude. Gemäss "Schweiz am Sonntag" sind noch Fragen zur Bewilligungsfähigkeit des Projektes zu klären. Zudem würden intern Pläne diskutiert, welche einen Umzug von Teilen des Radio SRF auf das Leutschenbach-Gelände zur Folge hätten. Bis 2016 wollte das SRF ursprünglich ein zentrales Technikgebäude erstellen, bis 2018 sollte ein Zentrum für die Sport- und Informationssendungen folgen.
Über die Höhe der Gesamtkosten mache das SRF ebenso wenig Angaben wie über die Identität der Investoren, schreibt die Zeitung. Bekannt sei allerdings, dass die zweite Etappe 90 Millionen Franken koste. Die neu zu erstellenden Gebäude sollen dem Blatt gemäss höher sein als die bisherigen drei- bis vierstöckigen Gebäude aus den 70er-Jahren. Dadurch sinke der Bedarf an Gebäuden und auch die Notwendigkeit der Anmietung externer Flächen. (SaS)
Bild: SRF/Oscar Alessio

