Am Freitag Abend findet der Event "Energy Stars For Free" zum 10. Mal statt. Nicht weniger als 10 internationale und nationale Acts sowie 6 Special Guests stehen dieses Jahr auf der Bühne des Hallenstadions. Mit dabei sind unter anderem Nelly Furtado, Söhne Mannheims, die Eurovision Song Contest-Gewinnerin Loreeen, Caligola, Cro, Olly Murs und nationale Grössen wie Pegasus, Seven oder 77 Bombay Street. Auch dieses Jahr werden 13'000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Sie alle haben ihr Ticket bei Energy oder einem der Partner gewonnen, wie es in einer Mitteilung heisst. Zum Jubiläum hat sich persoenlich.com mit Senderchef Dani Büchi über den Mega-Event und den Brand unterhalten. Das Interview:
Dani Büchi, es ist bereits die 10. Ausgabe von Energy Stars For Free. Was wird anders bei der Jubiläumsausgabe?
Wie jedes Jahr werden wir versuchen, den Event nochmals ein Stück unvergesslicher zu machen. So steht zum Beispiel zum ersten Mal eine innovative Drehbühne im Einsatz, die es uns erlaubt, die Umbauzeiten massiv zu reduzieren. Dadurch werden mehr Acts auftreten können und die 13'000 Zuschauerinnen und Zuschauer erleben noch mehr Songs . Eine Bühnenkonstruktion wie es sie dieses Jahr am Energy Stars For Free geben wird, gab es in der Schweiz noch nie. Zudem haben wir natürlich während der Show einige Überraschungen bereit.
Auf welchen Act freuen Sie sich besonders?
Ich persönlich freue mich sehr auf den Auftritt von Stress, welcher mit seinem neuen Projekt seinen ersten Liveauftritt mit Noah Veraguth, Bastian Baker und M.A.M. bei uns haben wird.
Wenn Sie zurückblicken: Welches war für Sie persönlich der spektakulärste Auftritt bisher?
In der Geschichte von Energy Stars For Free sind bisher gegen 100 Acts aufgetreten. Da ist es natürlich schwierig, ein persönliches Highlight herauszupicken. Es gab an jedem Energy Stars For Free mehrere eindrückliche Momente. Unvergesslich sind die Shows der Schweizer Künstler wie Stress oder Bligg. Und für mich persönlich war der Auftritt von Snow Patrol im letzten Jahr ein richtiges Highlight.
Schweizer Auftritte sind auch dieses Jahr in der Überzahl. Ist das gewollt so?
Das Energy Stars For Free ist eine einzigartige Plattform für die Künstler und wir haben es seit Beginn im Jahr 2003 zu unserer Aufgabe erklärt, diese Plattform auch den Schweizer Musikern anzubieten. In den vergangenen Jahren haben viele Schweizer Acts mit einem Auftritt am Energy Stars For Free einen weiteren Sprung in ihrer Karriere gemacht. 2003 hatte zum Beispiel Stress einen seiner ersten Auftritte überhaupt an unserem Event. Und wie wir inzwischen wissen, war es der Start einer grossen Karriere. Das Energy Stars For Free wird immer eine Mischung von Schweizer Künstlern sowie internationalen Stars sein und wir freuen uns, wen wir weiterhin viele Schweizer Künstler haben, welche sich mit den internationalen Starts problemlos messen können.
Haben Sie damit gerechnet, dass sich Energy Stars For Free zu so einem gigantischen Event entwickeln wird?
Gerechnet habe ich damit selbstverständlich nicht, aber wir haben es insgeheim gehofft. Wir waren schon 2003 überzeugt von der Idee und haben dieses Konzept mit viel Herzblut, Einsatz und Schweiss in den letzten Jahren weiterverfolgt und verfeinert. Energy Stars For Free hat sich zu einem Leuchtturm-Event entwickelt, welcher seinesgleichen in Europa sucht. Und dazu, dass es schlussendlich zu diesem Erfolg wurde, wie er heute ist, haben vor allem die Fans, beziehungsweise die Hörerinnen und Hörer der Energy Sender beigetragen, die jedes Mal für eine unvergessliche und einzigartige Stimmung sorgen.
Wie wichtig ist der Event für die Marke Energy?
Spätestens nach der Sicherung des Weiterbestehens von Energy Zürich im Jahr 2009, als 13'000 Zuschauer im Hallenstadion die Hymme "Stahn uf" mitsangen, welche Baschi, Bligg, Ritschi, Seven und Stress für Energy Zürich komponiert und gesungen haben, war uns klar, dass das Energy Stars For Free aus dem Energy-Universum nicht mehr wegzudenken ist. Das Motto von Energy heisst "Energy bringt die Stars zu dir nach Hause". Das Energy Stars For Free ist sozusagen die Beweisführung dafür.
In den Köpfen der Hörer steht Energy Stars For Free wohl nach wie vor stark mit dem Zürcher Sender in Verbindung. Soll dies so bleiben?
Energy Stars For Free ist durch die mediale Abdeckung bereits seit mehreren Jahren ein nationaler Anlass. Wir kriegen Ticketanfragen aus der ganzen Schweiz: Vom Wallis bis nach Graubünden und vom Tessin bis Schaffhausen, ja sogar aus dem Ausland. Fast 50 Prozent der Gewinner kommen von ausserhalb der Region Zürich. Die meisten darunter natürlich aus den Sendegebieten von Energy Bern und auch Energy Basel, welches dieses Jahr erstmals Teil des Energy Stars For Free ist. Das Energy Stars For Free hat sich auch in Bern und in Basel in kurzer Zeit zu einem Stadtgespräch entwickelt und grosse Berümtheit erlangt. Die SBB bieten zudem dieses Jahr nach dem Event zum ersten Mal gratis Extrazüge nach Bern und Basel an. Zudem wird das Energy Stars For Free dieses Jahr zum ersten Mal von einem Moderations-Trio präsentiert: Von Dominique Heller, Morgenmoderator von Energy Basel, dem Berner Morgenmoderator Simon Moser und von Stefan Büsser, Moderator von Energy Downtwon in Zürich. Sie stehen gemeinsam auf der Energy Stars For Free-Bühne und repräsentieren damit die drei Energy Sender.
Die Tickets können nach wie vor nur gewonnen werden. Was ist die Idee dahinter?
Dass man die Tickets nicht kaufen kann, ist bei all unseren Event die grosse Besonderheit, also auch bei der Energy Fasion Night, der Konzertserie Energy Live Session oder der Filmpremiere-Nächten unter dem Label Energy Movie Night. Das zeichnet unsere Events aus und trägt sicherlich auch zur Einzigartigkeit der Events bei. Die Nachfrage für die Tickets ist gross und wird jedes Jahr grösser. Dieses Jahr werden wir über drei Millionen Ticketanfragen erhalten und da ist und bleibt die fairste Verteilmethode, dass die Tickets nur gewonnen werden können.
Sind Änderungen im Konzept geplant?
Bereits jetzt über die Ausgabe 2013 zu reden, ist ein wenig früh. Jetzt liegt unser Fokus erstmal auf dem Event 2012. Selbstverständlich werden wir den Event zusammen mit unseren Partnern, ohne die unser Anlass nicht möglich wäre, weiterentwickeln. Genauso wie wir das dieses Jahr mit der neuen Drehbühne gemacht haben.
Interview: Corinne Bauer.

