"Dummy", ein deutsches Gesellschaftsmagazin, durfte seine aktuelle Ausgabe nicht in der gedruckten Form am Kiosk vertreiben. Wie die "Süddeutsche" in ihrer Mittwochsausgabe berichtet, mussten aus Jugendschutzgründen drei Seiten zensiert oder rausgerissen werden.
Es geht um Bilder von einem Künstler, dessen Penis zu sehen war und Tätowierungen, die nackte Frauen mit gespreizten Beinen zeigen. So übermalten am Dienstagmorgen zehn Studenten mehrere tausend männliche Geschlechtsteile, berichtet die "Süddeutsche" weiter.
Die ganze Problematik ging von den Deutschen Grossisten aus. Über DT-Control lassen diese Presseartikel auf jugendgefährdende Inhalte überprüfen. Der Fall wird nun von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften behandelt.
Die aktuelle Ausgabe von "Dummy" erscheint nun mit etwas Verzögerung und mit drei Seiten weniger am Kiosk, lässt die Zeitschrift auf ihrer Webseite verlauten. Über diese kann man die zensurierten Seiten aber weiterhin abrufen. (ml/pd)

