Susanne Wille wechselt ins Reporterteam und wird neu hauptsächlich aus dem Bundeshaus berichten. "Die Moderation von "10vor10" ist ein Traumjob", wird Wille in einer Mitteilung von SF zitiert. "Aber es gehört zu meinem Leben, immer wieder aufzubrechen." Die 36-Jährige arbeitete während der letzten zehn Jahre als Moderatorin und Redaktorin für die Newssendung. Daneben war sie als Reporterin unterwegs und realisierte Reportageserien aus Russland, dem Iran, aus der Türkei und Indien.
Nun übernimmt Susanne Wille bei "10vor10" eine neue Aufgabe: Die ausgebildete Historikerin berichtet über Inlandpolitik aus dem Bundeshaus, vor allem während der Sessionen der eidgenössischen Räte. "Bereits seit einigen Monaten befasse ich mich konkret mit diesem Gedanken", sagt Susanne Wille. Jetzt sei der Zeitpunkt gekommen, weiterzugehen. "Ich habe Lust, als Journalistin im Bundeshaus noch näher am politischen Geschehen zu sein und wieder verstärkt als Reporterin arbeiten zu können."
Hansjörg Utz, Redaktionsleiter "10vor10": "Wir verlieren eine ausgezeichnete und beliebte Moderatorin. Aber wir respektieren ihren Wunsch und sind froh, dass Susanne Wille weiterhin "10vor10"-Reporterin bleibt. Im Bundeshaus kann sie ihre hohe politische und gestalterische Kompetenz noch vermehrt ausspielen. Ich wünsche Susanne für ihre neue Aufgabe alles Gute. "persoenlich.com" hat sich mit Wille über ihre Entscheidung unterhalten. (-> Interview)
Susanne Wille arbeitete in den letzten Jahren ausser für "10vor10" auch für zahlreiche andere Sendungen des Schweizer Fernsehens. So berichtete sie mehrfach vom WEF, arbeitete für "SF Spezial" und fühlte in Wahlsendungen Politikerinnen und Politikern auf den Zahn.
Die offene Stelle schreibt SF aus.

