Wermutstropfen ist allerdings der Börsenkurs. Er bewegt sich heute etwa 30 Prozent unter dem Einstandspreis vom letzten Herbst.Er schloss gestern bei 181.50 (Emissionspreis: 260 Franken). Er hat denselben Verlauf genommen wie jener von Unternehmen, die eine ähnliche Multimediastrategie eingeschlagen haben wie Tamedia, zum Beispiel Schibsted in Norwegen, Grupo Prisa in Spanien, Impresa in Portugal und Independent News in England. Der Kurs dieser Häuser hat seit letzten Herbst ebenso um 20 bis 40 Prozent nachgegeben. Gemäss Auskunft von Tamedia-Sprecherin Claudia Curti hat der Markt derzeit Mühe, solche Firmen zu bewerten. Dazu komme die Besorgnis vor einem möglichen Konjunkturabschwung. Tamedia glaubt aber aufgrund der eingeschlagenen Strategie, dass sich der Kurs wieder erholen wird.
22.02.2001
Tamedia legt zu
Das Jahr 2000 war für die Tamedia sehr erfolgreich. Der Betriebsertrag nahm um 7 Prozent auf 823 Millionen Franken zu. Der Bereich Printmedien weist mit 12 Prozent das stärkste Wachstum auf. Der entsprechende Betriebsertrag wuchs von 636 Millionen Franken auf 714 Millionen Franken. Hauptgrund sind die Stellenanzeigen, die nochmals deutlich zulegten. Mit 22 Prozent zeigten die elektronischen Medien, TV3 und Winner, das grösste relative Wachstum von 26 Millionen auf 31 Millionen Franken.
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