Die Bezirksanwaltschaft Zürich hat ihr Verfahren gegen die kosovarische Tageszeitung Bota Sot eingestellt. Ihr waren rassistische Äusserungen und hasserfüllte Propaganda gegen die mazedonische Regierung vorgeworfen worden. In den Zeitungsberichten vom März 2001 aber ist gemäss Einstellungsentscheid "nichts Diskriminierendes" ersichtlich, wie das Advokaturbureau Bratschi Emch & Partner, Zürich im Auftrag von Bota Sot am Donnerstag mitteilte.
Die Untersuchung gegen Bota Sot und ihren Verleger Xhevdet Mazrekaj wurde per 1. Oktober abgeschlossen, bestätigte eine Sprecherin der Bezirksanwaltschaft. Das Bundesamt für Polizei hatte am 29. März 2001 die Anzeige bei der Zürcher Staatsanwaltschaft eingereicht. Im Frühling 2001 geriet Bota Sot zudem wegen einem verfälschten Interview mit Bundesrat Samuel Schmid in die Schlagzeilen.

