Nach der Integration in die Medienart Group vollzieht die Technische Rundschau einen strategischen Richtungswechsel. Das Magazin reagiert damit auf veränderte Lesegewohnheiten: Industrie-Fachleute wollen Informationen schneller bewerten und effizienter entscheiden können, wie es in einer Mitteilung heisst.
Die Neupositionierung bedeutet konkrete Veränderungen: Fachbeiträge werden von «inhaltlichem Ballast» befreit, die Struktur gestrafft, visuelle Elemente konsequenter eingesetzt. Eine neue Rubrik namens «Nachgefragt» soll digitale Inhalte ins Print verlängern; Infoboxen vermitteln Hintergrundwissen komprimiert.
Zielgruppe sind Geschäftsleitungen, Produktionsverantwortliche sowie Ingenieurinnen und Ingenieure – also Entscheidungsträger mit wenig Zeit. «Wir setzen bewusst auf Wirkung statt Masse», erklärt Chefredaktor Eugen Albisser, der auch in der Geschäftsleitung von Medienart sitzt. Das Redaktionsteam wurde mit Selina Mathis verstärkt und wird durch weitere Techfluencer ergänzt.
Medienart betont, dass es sich nicht um einen einmaligen Relaunch handelt, sondern um einen kontinuierlichen Anpassungsprozess. Leserfeedback soll künftig aktiv in die Weiterentwicklung einfliessen.
Die Technische Rundschau ist Teil der Medienart-Gruppe, die neben Fachtiteln wie eTrends, Phase5 und Domotech auch die Publikumsmedien Annabelle, Le Menu und Zeitlupe herausgibt. Die Gruppe beschäftigt 75 Mitarbeitende an drei Standorten. (pd/cbe)

